Glasklar inkompetent

Das Unternehmen Schell-Metallbau hat uns die Konstruktion des begehbaren Glases angeboten, konstruiert und eingebaut. Bei diesem Gewerk haben wir uns damals kein alternatives Angebot eingeholt, vertrauten wir vor zwei Jahren noch auf die Selbsteinschätzung und Seriosität der Heidelberger Handwerker.

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Heute sind wir um einige Erfahrungen reicher und um tausende Euro ärmer. Aktuell fragen wir uns, wie wir einem Metallbauer ungeprüft zutrauen konnten, dass er auch in Sachen begehbares Glas komepetent sei. Wir haben zwar das Glas bekommen, dieses ist jedoch so eingebaut, dass es leicht Schaden nimmt. Das Glas liegt nicht flächig auf dem Gummi zwischen Glas und Stahlrahmen auf, sondern nur an ein paar wenigen Stellen. Das führt dazu, dass sich Staub und kleine Steine zwischen Glas und Gummi sammeln. Gelangt ein größeres Sandkorn zwischen Glas und Gummi, führt das bei Betreten des Glases zu einer Punktbelastung, die das Glas beschädigen kann. Wenn man das Glas nass wischt, fließt Wasser zwischen Scheibe und Gummiauflage und tropft einfach ins Untergeschoss. Bei einem Gesamtpreis der Kosntruktion von über 10.000 EUR und einem Scheibenpreis von über 1.000 Euro, für uns keine Petitesse. Auch ästhetisch wäre hier sicherlich mehr möglich gewesen.

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Da auch die Firma Schell bei der Schlussrechnung versucht hat, uns um ein paar hundet Euro zusätzlich zu erleichtern, ist das enttäuschende Bild zum Ende der Zusammenarbeit komplett: ungerechtfertigt hohe Schlussrechnung und aus unserer Meinung nach unprofessionelle Umsetzung, das haben wir leider nicht nur mit diesem Unternehmen erleben müssen.

Es ist uns aufgefallen, dass alle beauftragten Handwerksbetriebe mit Firmensitz in Heidelberg bei der Rechnungsstellung versuchten, uns zu schädigen. Gute Erfahrungen haben wir nur mit Unternehmen aus dem Umland gemacht, die leidenschaftlich gute Arbeit und nachvollziehbare Abrechnungen kombinierten. Haben sich die Heidelberger Handwerker da etwa abgesprochen?

Den Vogel abgeschossen hat aus unserer Sicht der Zimmermannsbetrieb Holzbau-Damm. Hier wurde uns nach über einem Jahr, nachdem wir die Zusammenarbeit beendet haben, einfach noch eine Schlussrechnung gestellt, in der das damals der Rechnung beigefügte und akzeptierte Aufmaß nun zugunsten des Handwerksbetriebs abgeändert wurde. Außerhalb der Gepflogenheit der Heidelberger Handwerkerschaft wäre das vielleicht eine Variante der Urkundenfälschung. In dem kleinen Städtchen der Kurpfalz scheint es lediglich ein bestimmt häufig gelingender Versuch, die hohen Lebenshaltungskosten auch für Handwerker erträglich zu machen.

2015-10-Damm-AufmassWir können die Widersprüche, die wir an Handwerksbetriebe aus Heidelberg per Einschreiben versandt haben, schon kaum mehr zählen und freuen uns, wenn wir diese „Baunebenkosten“ endlich los sind.

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Durchblick

 Das begehbare Glas ist da! Nach monatelanger Verzögerung hat die Firma Schell Metallbau das Glas endlich geliefert und auf den Stahlrost gelegt. Jetzt müssen nur noch die Ränder verfugt werden, dann ist dieser Bauabschnitt auch abgeschlossen. Da wir in der Prioritätenfolge auch bei diesem Unternehmen des Heidelberger Handwerks nicht auf die forderen Plätze gekommen sind, findet das erst frühestens Ende August statt. Zudem weisen zwei Gläser nebelige Einschlüsse und Kratzer auf und wir warten noch auf die Stellungnahme des Glasbauers bzw. der Firma Schell zu diesem Mangel.

Fleißige Winterferien

Kurz vor Weihnachten haben die Metallbauer der Firma Schell GmbH schon den Stahlrahmen für das begehbare Glas auf dem Schacht geliefert und eingebaut.

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Wir haben uns zum Jahresende mal wieder den Holzbalken gewidmet. Nachdem Kenny und Norman in den letzten Monaten jede freie Minute mit Exzenterschleifer und Sandstrahlpistole dem Holz zu Leibe gerückt sind, haben wir alle Balken noch einmal mit 120er Sandpapier abgeschliffen und danach mit klarem Leinöl behandelt. Im Obergeschoss haben wir damit das Thema erschöpfend behandelt. Ach ne, da fehlt noch die Restaurationsarbeit an den Balken mit Hausbock-Fraß…IMG_0968IMG_0966IMG_1450IMG_1465

Auch pünktlich zum Weihnachtsfest kamen die letzen Fensterbänke am Pumpenhaus an. Wir haben mit der Tischlerei Semmler aus Suderburg einen bezahlbaren Hersteller und Lieferanten für unsere 17 Eichen-Fensterbänke (wir berichteten im Zuge des Fenstereinbaus) gefunden.

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Bereits vorgeölt, haben wir die Bretter noch mehrmals mit unserem dunklen Leinöl behandelt.IMG_1129

Ton, Steine, Scherben

Es geht weiter voran. Letzte Woche wurde von der Firma Schell Metallbau die Stahlkonstruktion gestellt, die die Grundlage für unsere Geschossdecke bildet.
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Heute haben wir das Dach abgedeckt. Die beiden Regenschauer am Vormittag haben wir sportlich genommen, am Nachmittag hat uns die Sonne bereits ordentlich auf der Nase gekitzelt.
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Wir waren überrascht, wie viele Eidechsen sich auf dem Dach aufgehalten haben. Zudem hatten sich im Laufe der Jahre einige Tiere das Dach als letzte Ruhestätte ausgewählt.
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