Weniger ist mehr

Die Ruhe, die sich hier breit gemacht hat, stimmte mit den Aktivitäten vor Ort weitestgehend überein. Dafür wurde umso mehr an den Schreibtischen gearbeitet. Die Werkplanung hat unser Architekt Markus Fruh in weiten Teilen abgeschlossen, wir haben Fördermittel für die denkmalrelevanten Sanierungen beim Regierungspräsidium Karlsruhe beantragt und in diesem Zuge Angebote u.a. von Steinmetzen und Zimmereien eingeholt.
Am 25.11.2013 haben wir unsere Baufreigabe von der Stadt Heidelberg überreicht bekommen. Darüber haben wir uns sehr gefreut, bestätigt es nun auch schwarz auf weiss, dass unseren Vorhaben von Seiten des Bau- und Denkmalamtes zugestimmt worden sind.
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Über die Weihnachtszeit haben wir auf die Berechnungen des Statikbüros gewartet. Als die Dokumente im Februar endlich vorlagen, wussten wir, wo uns überall ein Stahlträger „ins Haus steht“. Wie so oft bei unserem Sanierungsvorhaben, waren auch bei diesem Arbeitsschritt einige Überraschungen dabei.
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Klar wurde durch die Zusammenarbeit von Architekten und Statikbüro auch, dass die bisher verbliebene Bodenplatte im Anbau sowie um den Brunnenschacht nicht Bestandteil des Pumpenhauses sein werden. Diese Rückbauarbeiten haben wir, gemeinsam mit hilfsbereiten Freunden, in Eigenarbeit erledigt.
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Damit bald das Gerüst gestellt werden kann, haben wir vor wenigen Tagen erneut einige alte und gefährlich morsche Holunder- und Weissdornbüsche fällen müssen. Jetzt ist das Haus erst einmal von allen Seiten frei von Büschen und Gestrüpp. Wir freuen uns aber jetzt schon auf die Zeit, in der wieder dichtes Buschwerk das Gebäude umschließt und viele Vögel mit uns auf dem Grundstück wohnen.
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Da unser Nutzfeuer am Samstag bereits zur Mittagszeit eine kräftige Glut aufwies, haben wir spontan mit Familie und Freunden grilliert. Wir danken allen Helferinnen und Helfern für die effektiven und zugleich genussvollen Arbeitseinsätze.
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Heißer Herbst

In den letzten Wochen sind wir gut vorangekommen. Wir haben mit der Sparkasse der Stadt Iserlohn eine Bank gefunden, bei der wir zu guten Konditionen das nötige Kapital leihen können. Der Vertrag ist unterschrieben und wir bedanken uns bei unserer Beraterin für die gute Betreuung.

Zudem haben wir unseren Bauleiter gefunden! Wir freuen uns, dass wir Herrn Markus Fruh mit unserer Begeisterung für das Haus anstecken konnten und er als Architekt dieses Projekt jetzt fachlich leitet. Er knüpft an die Arbeiten der Architektin Nicole Manz aus München an, die uns hervorragend durch die Entwurfs- und Bauantragsphase geführt hat.

Ein vor-Ort Termin mit dem Tiefbau-Experten Herrn Schnell von der Josf Schnell GmbH und Vertretern des Umweltamts der Stadt Heidelberg und der Stadtwerke Heidelberg hat eine Option für unsere Abwasserentsorgung ergeben, die einen Anschluss an das Kanalsystem ermöglicht und ökonomisch sinnvoll erscheint. Wenn sich das bewahrheitet, brauchen wir doch keine eigene Kläranlage auf dem Grundstück.

Die bisherige Abwasserlösung des Pumpenhauses.