Rasensport

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Noch vor der EM wollten wir unseren Nachwuchs-Fussballern bespielbaren Rasen bieten, und haben uns deshalb für das Verlegen von Rollrasen entschieden. Nun war der Untergrund nach der Bauzeit stark verdichtet und steinig. Wir lockerten zuerst mit einer kraftvollen Fräse das Erdreich auf ca. 50 cm auf. Danach haben wir die dicksten und spitzesten Steine, Dachziegelreste und Scherben herausgelesen und dann gute Kurpfälzer Gartenerde vom Recyclinghof herangefahren. Auf die Fläche von 60qm verteilten wir gut 2,2 Tonnen frischen Boden, den wir dann gründlich gewalzt haben. Anhänger, Fräse und Walze haben wir uns von Mietfix ausgeliehen.

Die so vorbereitete Fläche bekam eine regenreiche Woche Zeit, sich zu setzen und heimisch zu fühlen, bevor der Rollrasen angeliefert wurde. Wir haben uns für den „Sport- und Spielrasen“ von Rollrasenshop.de entschieden. Der kam ordentlich verpackt bei uns an – nur das Abladen gestaltete sich mühsam, unser Split in der Einfahrt taugt nicht für einen schlichten Hubwagen…

Mit dem Ergebnis sind unsere Fussballer rundum zufrieden. Durch die täglichen Unwetter mussten wir uns auch gar keine Gedanken über das Wässern machen. Der Rasen war binnen zwei Wochen an fast allen Stellen gut angewachsen und es wurden schon deutlich mehr Tore auf unserer Grünfläche erzielt als bei der bisherigen WM.

 

 


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Modern Times

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Bisher haben wir die zu stark verfaulten Sparrenköpfe in Handarbeit nachgebaut und komplett ausgetauscht. Jetzt steht die Dachstuhlsanierung auf der Westseite des Hauses an und hier werden wir wohl um die 20 neue Sparrenköpfe benötigen. Zeit also, sich moderner Hilfe zu bedienen. Die Schreinerei Markant in Eppelheim kann mit ihren CNC-Fräsen allerlei Formen in Holz bringen und hat mit ihrer neuen Fräse auch die Möglichkeit, so dicke Balken wie unsere Sparrenköpfe es sind zu bearbeiten.

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Wir haben eine genaue CAD-Zeichnung der historischen Sparrenköpfe geliefert und die Jungs von Markant haben das Programm für die Fräse geschrieben.

Eigentlich sah bis zum Freitagnachmittag alles sehr vielversprechend aus. Doch dann häuften sich die kleinen, aber gemeinen Probleme. Das Holz riss immer wieder direkt am kreisförmigen Teil aus und es zeichnete sich ab, dass hier keine schnelle Lösung in Sicht war. So reizvoll es auch gewesen wäre, die Sparrenköpfe komplett maschinell erstellen zu lassen, ein Abwägen zwischen Zeit und Programmieraufwand hat uns dies versagt.

So haben wir nur den Teil der Sparrenköpfe fräsen lassen, der bei der Handarbeit besonders mühselig und langwierig ist. Die Kreisform und die Tropfkante werden wir weiterhin in Handarbeit erstellen. Wir danken Andreas und Jo von der Schreinerei Markant, dass sie sich dieser Herausforderung so kurzfristig gestellt haben und uns mit ihrer Expertise und ihrer Maschine unterstützt haben.

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