Auf nimmer Wiedersehen

IMG_2195Der Baustromkasten ist Geschichte! Seit Mitte 2013 ertrugen wir den vielleicht schrottigsten Baustromkasten dieses Planeten, den uns die Firma Ziegler GmbH aus Gailberg für recht viel Geld aufgestellt und dann monatlich vermietet hat. Daran hat sich die Firma eine goldene Nase verdient und wir hätten uns besser einen eigenen Baustromkasten gekauft. Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Über den Kasten von Ziegler GmbH haben wir uns oft geärgert, sind doch für uns wichtige Anschlüsse nicht funktionsfähig gewesen und das Stromkabel war für einen Indoorbetrieb schlicht ein paar Meter zu lang. Damals hatte Herr Ziegler persönlich die aus unserer Sicht überhöhte Rechnung damit gerechtfertigt, es hätte drei Mitarbeiter gebraucht, den Baustromkasten aufzustellen, so schwer und unhandlich sei dieser. So waren wir sehr gespannt, wie sich denn das Abholen gestalten würde. Die Mitarbeiter von Ziegler sind über die Jahre offensichtlich kräftiger geworden, denn es reichten locker zwei Männer, um den Kasten in den Wagen zu tragen. In 3 Minuten war diese Arbeit erledigt. Damals wurden uns über 12 Stunden Arbeitszeit in Rechnung gestellt, da war der Abtransport bestimmt schon mit eingerechnet ;-). Wir werden jedenfalls keine weitere Rechnung mehr von dieser Firma akzeptieren und wollen auch sonst mit diesen Geschäftsleuten nichts mehr zu tun haben. Wir sagen „Tschüss!“ und „Danke für nix!“.IMG_2362Nachtrag:
Kaum war der Post in der Welt, landete auch schon eine Rechnung der Firma Ziegler GmbH in unserem Briefkasten:
1,5 Stunden wurden dort für zwei voll umfänglich qualifizierte Mitarbeiter aufgerufen. Kann man ja mal probieren…
Ein Telefonat mit der Geschäftsführung später und unserem Angebot, diese Rechnung nicht zu bezahlen sondern gegen derartige Machenschaften mit allen Mitteln vorzugehen, führte zu einer Pauschale von 50 EUR für die drei Minuten Arbeitszeit – also dem üblichen Handwerkslohn in unserer Region. Diese Summe werden wir für die abholende Arbeit noch aufbringen.

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Viele Probleme, wenige Lösungen

Unser Sanierungsvorhaben ist gründlich ins Stocken geraten. Wir hatten uns erhofft, mithilfe von Fachkräften für bekannte und lauernde Probleme Lösungen zu finden. Das zeichnet sich derzeit leider nicht ab. Vielmehr ahnen wir, dass wir alles selber machen müssen, damit es vorangeht.

Hier die TOP 3 unserer Probleme ohne Lösung:

1. Die Entsorgung der vorhandenen Altlasten. Es gibt keinen Anbieter, der uns hier verbindliche Angebote machen kann. Besonders ärgerlich ist, dass das Schadstoffgutachten, das damals die Stadt Heidelberg in Auftrag gegeben hat und uns bei unserer Kaufentscheidung vorlag, laut bisherigen Auskünften von professionellen Entsorgern für unsere Bedarfe unbrauchbar ist. Zu allem Überfluss haben wir, als wir letztes Wochenende versucht haben, den alten Durchlaufmesser aus dem Pumpenschacht abzumontieren, eine ordentliche Portion Quecksilber vorgefunden. Das Schwermetall war aus dem Kasten auf den Boden gelaufen. Die zu Hilfe gerufene Feuerwehr hat zwar das ausgetretene Schwermetall entsorgt, der Durchlaufmesser hängt aber immer noch an der Wand mit einer uns nicht bekannten Menge Quecksilber in seinem Inneren. Die Rechnung der Berufsfeuerwehr Heidelberg ist vierstellig, unser Problem aber nicht gelöst.

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2. Einbrüche. Das Pumpenhaus zieht Menschen mit einem Hang zum Vandalismus und mit verzerrten Vorstellungen von „mein“ und „dein“ magisch an. Dabei wurde noch nie etwas entwendet. Wie auch, das Haus steht bis auf Altlasten leer. Jüngster Höhepunkt ist ein Einbruch, bei dem die Täter, nachdem sie an der gesicherten Tür scheiterten, einfach durch die Wand gegangen sind.

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3. Ehrliche Handwerker. Nehmen wir das schlichte Beispiel Baustrom: Wir haben uns von einem alteingesessenen Heidelberger Elektrofachbetrieb einen Baustromkasten installieren lassen. Die Rechnung war beeindruckend. Sie wich nicht nur ca. 30% vom Angebot ab, es wurden auch 12,5 Arbeitsstunden darin aufgeführt. Auf unser bekundetes Unverständnis für diese Abrechnung hin hat die Firma uns schriftlich zu verstehen gegeben, dass sie mit uns nicht weiter zusammenarbeiten will, wir wären fachlich und sachlich mangelhaft. Wer wissen will, wie diese Firma heißt, muss nicht in unserer Positivliste nachschauen, sondern sollte uns ein Bier ausgeben…

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